Ein Gedankenexperiment zwischen Witz, Wahrnehmung und Mathematik
Chuck Norris hat bis unendlich gezählt. Zweimal. Der Witz funktioniert, weil er etwas scheinbar Absurdes behauptet und gleichzeitig eine Alltagsintuition bedient, die wir alle haben: dass „unendlich“ einfach eine extrem große Zahl ist. Größer als alles andere, aber im Prinzip erreichbar. Vielleicht nicht praktisch, aber theoretisch.
02.03.2026
600 Wh/kg - Der Mythos des verkannten Genies
Eine kurze Recap nach etwas über 11 Jahren
Vor etwas über 11 Jahren war der Quant e ein neuer Hoffnungsträger für die Realisierung von sauberem Antrieb und beachtlichen Leistungszahlen. Damals klang das alles zu schön, um wahr zu sein. Wie ging es seitdem weiter?
27.07.2016
Kippelnder Tisch, das muss nicht sein
Wer kennt das nicht, man sitzt im Café und der Tisch … kippelt. Der Tisch hat nämlich vier Beine und eines davon hängt irgendwie in der Luft. Was tun wir? Wir legen einen Bierdeckel oder eine Serviette darunter. Aber was, wenn ich euch sage, jeder vierbeinige Tisch kann auf jedem Untergrund gerade stehen, ohne zu kippeln. Glaubt ihr nicht? Ich kann‘s beweisen! Machen wir zunächst mal ein paar Grundannahmen:
11.08.2014
Unendlicher Unwahrscheinlichkeitsdrive?
Der Traum vom kostenlosen Treibstoff
In den vergangenen Wochen überschlugen sich die Meldungen rund um den von Roger J. Shawyer entwickelten EM-Drive. Ein Antriebskonzept, das – so die Behauptung – völlig ohne Treibstoff auskommt. Statt Masse auszustoßen, sollen im Inneren eines Resonanzkörpers erzeugte Mikrowellen Schub erzeugen. Die benötigte Energie könnte theoretisch aus Solarzellen stammen, manche spekulierten sogar über die Nutzung kosmischer Hintergrundstrahlung.
29.07.2014
Mit Origami zum Mond
Der Mythos, dam man ein Blatt Papier nur sieben mal falten kann ist so alt wie überholt. Der Rekord steht im Augenblick wohl bei 12 mal! Aber da braucht man schon einen großen Zettel und sicherlich auch die Hilfe von Freunden. Lässt man es
29.04.2011
Schicksal und freier Wille
Die folgende Argumentation eignet sich nicht als Beweis der Nichtexistenz Gottes, sondern soll vielmehr ein logisches Dilemma in der Argumentation derer aufdecken, die sich Gott ausgedacht haben. Als schicksalhaft wird im Allgemeinen ein Ereignis bezeichnet, dass unvermeidbar war, also unter allen Umständen eingetreten wäre. Ein schicksalhaftes Ereignis muss daher entweder determiniert oder prädestiniert sein. Hier entsteht ein erstes Dilemma.